Michel Pelletier

Schon seit frühester Kindheit ist Michel begeisterter Maler. Er wird Schüler des Lyoner Illustrators Antoine Pochet (1887 – 1975) und erhält dort eine fundierte, künstlerische Ausbildung. Trotz des frühen Erfolgs seiner ersten Ausstellungen – er debütiert bereits mit 15 Jahren bei zahlreichen regionalen Events – beginnt er ein betriebswirtschaftliches Studium zur Buchhaltung und arbeitet dann mehr als zwei Jahrzehnte als Versicherungsvertreter. Erst im Herbst 1994 entscheidet er sich endgültig, sich fortan ausschließlich dem Schaffen seiner Kunst zu widmen.

In seiner Heimatstadt Lyon eröffnet er eine Atelier-Galerie, die er fast 15 Jahre betreibt. Seine Lieblingstechniken, Aquarell und gespachteltes Öl, erlauben ihm, seine Empfindsamkeit zum Ausdruck zu bringen, wenn er Szenen wiederbelebt, die ihm auf seinen Reisen begegnet sind.

Grundsätzlich ist Michel der Tradition verpflichtet, im Atelier zu malen, weswegen er auf der Basis von Fotografien oder schnellen Zeichnungen, die er vor Ort erstellt, arbeitet. Mit dieser künstlerischen Praxis stimuliert er sein Gedächtnis und seine Vorstellungskraft. Indem er seine Erinnerungen reaktiviert, transferiert er seine eigene Sicht in eine Expression.

Natürlich bewundert der Maler das Schaffen und die Arbeiten so namhafter Künstler wie van Gogh und Gaugin (19.Jhd), aber er ist ebenso inspiriert von moderneren Malern wie John Singer Sargent (19./20. Jhd), Bernard Cathelin (20/.21.Jhd) oder Camille Hilaire (20./21.Jhd).

Lebhaft, feurig und farbenfroh ist Michels Malerei, die Übersetzung seines Erlebten. So entsteht in uns die Vorstellung eines Buches, in dem jede neue Seite einen Aspekt der persönlichen Endwicklung seines Autors zeigt.