Julien Rey

Bereichert durch seine Entdeckungen, Erfahrungen und Reisen hat der ausgebildete Filmszenenbildner Julien Rey einen besonderen, ästhetischen Blick auf die Welt um ihn herum entwickelt. Geprägt von der Zen-Philosophie, mit dem Wunsch nach Raffinesse und Einfachheit, produziert er minimale Kompositionen, die wie schwebende Momente erscheinen und wie poetische Brüche inmitten der umgebenden Unordnung wirken

Seit fünfzehn Jahren arbeitet er als Autodidakt an der Entstehung eines einzigartigen Werkes aus Nuancen und Abstufungen, das sich intensiv mit der Urbanisierung unserer heutigen Gesellschaften beschäftigt.

Seine individuelle Technik der Lackverarbeitung mit Messer- und Blattgoldeinlagen, stellt das Licht in den Mittelpunkt seiner Arbeiten, es spielt mit Schatten- und Helligkeitsbereichen, die Schwarz- und Goldreste erzeugen. Seine Darstellungen von Stadtlandschaften konfrontieren Dunkelheit und Licht in kontrastierten Kompositionen mit impressionistischen Atmosphären. Julien Rey beschreibt seine Arbeiten als "flüchtige Strahlen" oder "Dämmerungsblitze", während er versucht, die wechselnden Momente zwischen Tag und Nacht festzuhalten, in denen das Licht göttlich und die Emotionen intensiv werden.