Florence Thoirey-Fourcade

Florence Thoirey-Fourcade´s Begeisterung für die Malerei entfaltete sich in ihr – “sukzessiv, auf geheimnisvolle Weise, wie ein Geschenk“. Sie wuchs zwar umgeben von Künstlern auf, doch erst die Praxis des Automatischen Zeichnens gibt ihr den gesuchten Freiraum. Rasch entstanden vor ihrem Auge Charaktere, eigentümlich und wunderbar. Florence interessiert sich für Künstler, welche „aus der Reihe tanzen“, wie Chomo (franz. Art Brut Künstler des. 20.Jhd.) und Gaston Chaissac (franz. Maler des 20.Jhd.). Durch ihre künstlerische Praxis und Studien gewinnt sie das nötige Vertrauen, ihren eigenen kreativen Weg zu beschreiten.
Heute teilt Florence ihre Zeit zwischen der Malerei und ihrer Arbeit am Theatre de la Ville in Paris auf; zwei Leidenschaften welche sich fortwährend gegenseitig bereichern. Sie liebt es die Geschichten der Menschen denen sie begegnet zu sammeln oder sich die Lebensgeschichten der Vorüberlaufenden auszudenken sowie sich das Seelenleben von Tieren vorstellen zu können. All das transformiert sie zu ihren unverwechselbaren Geschöpfen. Verzerrt, aber wohlgesinnt, strotzen ihre Schöpfungen vor Fantasie.