Steffi Coupette

Bereits als Kind war Steffi fasziniert von der Farbpalette der Natur, der Intensität des Sonnenaufgangs, dem Schattenspiel des Blätterwerks oder vom aufsteigenden Dunst eines Regentages. Diese Leidenschaft für Farben erhielt sich Steffi Coupette, auch wenn sie zunächst eine Karriere im Banken-Sektor in Köln einschlug. Schließlich widmete sie sich von 1990 bis 1998 dem Studium der Malerei.

1998 zog sie mit ihrem Mann nach Asien. Über eine Dekade entdeckten sie verschiedene Regionen Asiens und für einige Jahre wurde Singapur zur ihrem neuen Lebenspunkt. Fern der deutschen Heimat, suchte sie die neuen Eindrücke durch Malerei eine Form zu verleihen. Von 2002 bis 2003 folgten Aquarell- und Zeichenkurse, bis sie letztlich 2005 Acryl als Medium für sich entdeckte. Ihre ersten Acryl-Bilder fanden schnell Gefallen und es folgte 2006 die erste Ausstellung in Shanghai. Mit der Rückkehr 2009 nach Deutschland schloß sie sich dem Atelier Klaus Gollan in Leverkusen an.

Ihre künstlerische Entwicklung stand zu Beginn noch unter dem starken Einfluss von August Macke, einem Vertreter des deutschen Expressionismus. Sie versuchte sich in getreuen Studien seiner Gemälde. Mit der Zeit entfernte sie sich langsam stilistisch von ihrem stillem Meister, um ihre eigene Formsprache zu finden. Nach wie vor nimmt die Farbe – wie auch im Expressionismus – eine Vorrangstellung in ihrem Schaffensprozess ein.

Steffi wird immer noch aus den Jahren in der Ferne inspiriert und zudem von der sich stetig wandelnden Atmosphäre der urbanen Landschaft fasziniert. Ähnlich wie eine Stadt im Wandel der Tages- und Jahreszeiten immer in neuem Licht erstrahlt.