Philippe Hillenweck

Der elsässische Maler Philippe Hillenweck, ansässig in der Stadt Wittesdorf, ist seit Beginn des 21. Jahrhunderts künstlerisch tätig. Seit jeher ist er stark von der Kunstwelt angezogen. Dabei pflegt er seine Vorliebe für das Schreiben und die Malerei: zwei Disziplinen, die er intensiv parallel praktiziert, wobei die eine oft die andere begleitet – ganz nach dem Zufallsprinzip der sich entwickelnden Themen.

Die Ölgemälde auf Leinwand, welche ursprünglich in seiner Garage entstanden, werden mit einem Malmesser ausgeführt und bestehen aus zahlreichen Farbblöcken – teils dunkel, teils grell. Motiviert durch sein Umfeld, stellte er seine Werke zunächst auf vielen verschiedenen Messen in der Region aus. Es dauerte noch zwei Jahre bis er seine Arbeiten an den Bilderschienen einer Galerie hängen sah. Als Autodidakt verbringt Philippe Hillenweck seit mehr als fünfzehn Jahre damit, seinen Stil weiterzuentwickeln und zu verfeinern. Dank seiner Arbeit an Farbtönen, Licht und Texturen interpretiert er die Welt um ihn herum, ohne sie jemals wirklich darzustellen und lässt dabei die Abstraktion immer zu seiner Hauptsprache werden. Dabei ist er immer bestrebt, das Bedürfnis zu befriedigen, die Authentizität der Natur durch seine Malerei zu verwirklichen.

Neugierig und ebenso wissbegierig lässt sich Philippe Hillenweck von den Werken der großen Maler des 20. Jahrhunderts (Serge Poliakoff, Nicolas de Staël oder Jean Dubuffet) inspirieren wie auch von seinen Beobachtungen in der Natur und den Beziehungen zwischen den Lebewesen. So ist es dem Künstler mit Geduld gelungen, eine individuelle, intensive und rigoros plastische Bildsprache zu formen, die zugleich weltoffen ist. Sensibel für Begegnungen, Entdeckungen und aktuellen Geschehnissen, die sein tägliches Leben bestimmen, reflektiert seine Malerei sein eigenes Leben und ist somit in ständiger Entwicklung.