Henri Moins

Der niederländische Künstler Henri Moins, stark getrieben von dem Wunsch, die Welt um ihn herum zu verstehen, wollte schon immer sein Wissen ständig erweitern und diversifizieren. Daher belegte er während seiner gesamten Universitätslaufbahn verschiedene Studienkurse. Dazu zählen sowohl kunsthistorische, sozialwissenschaftliche als auch kunstwissenschaftliche Seminare. Neben der Theorie war seine Malpraxis seit jeher vorherrschend und steht heute im Mittelpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit, wobei er parallel dazu Skulpturen, Zeichnungen, Gravuren und Videoarbeiten schafft.
Die umgebene Welt ist für den Künstler eine unerschöpfliche Inspirationsquelle und dient als Ausgangspunkt für seine malerische Arbeit, welche mittels skizzierter Bewegungen auf der Leinwand umgesetzt wird. Henri Moins, der einen großen Teil dem Zufall und der unbewussten Produktion überlässt, versucht während seiner Arbeit nur geringe Kritik an sich selbst zu üben, um seinen Gesten freien Lauf zu lassen. Das Werk ist vollendet, wenn es eine Darstellung widerspiegelt, die den Künstler zufrieden stellt und sich von der unterscheidet, welche er vorher mental projiziert hat.