Christine Doucedame

Christine wuchs inmitten der Paletten und Pinsel ihres Künstlervaters auf.

Mit jungen Jahren liebte sie es, in seinem Atelier zu stöbern und entwickelte dadurch eine natürliche Leidenschaft für Kunst. Bereits im zarten Alter von acht Jahren begann sie ihre ersten Stillleben in Öl zu malen.

Nach dem Abitur und dem Studium der Angewandten Kunst arbeitete Christine zunächst zehn Jahre als Grafikerin und Art Directrice für unterschiedliche Werbeagenturen.

1986 entscheidet sich die Künstlerin, sich vollends ihrer Familie und Leidenschaft, der Malerei, zu widmen. Sie verlässt das hektische Paris um sich in der Provence niederzulassen, gibt Malunterricht und besucht die Abendseminare der Kunstakademie.

Szenerien des alltäglichen Lebens haben die Malerin schon immer fasziniert. Sie thematisiert Szenen eines beschwingten Lebens, wie es auf öffentlichen Plätzen stattfindet.

In ihrer Arbeit finden sich Bars, Strände, Swimming-Pools voller skurriler und lebendiger Charaktere wieder, die von der Liebe der Künstlerin zu den Menschen erzählen.

Sie beginnt mit Skizzen, die sie später auf Leinwand überträgt. Die Technik erlaubt es ihr, das Wesentliche im Blick zu behalten. Ihre überspitzt dargestellten Charaktere malt sie auf abstrakte, flirrende Hintergründe von warmer Farbgebung. Die Protagonisten erst beleben den Bildgrund, schaffen Räumlichkeit ohne dabei in Konkurrenz zu den bildhaften, pointierten Charakterbeschreibungen zu treten.

Seit 2010 ist sie mit ihrem Mann, dem Künstler Nicolas Doucedame Teilnehmerin sowie Leiterin von Modellworkshops der Académie Libre in Puyricard, nahe Aix-en-Provence.