Alain Maupuy

Alain Maupuy beherrscht das Zeichnen von klein auf und entschied sich in Folge dessen für ein Studium der Architektur. Die Liebe zur Malerei ließ ihn nie ganz los und er nahm noch im Alter von 34 Jahren das Studium in Genf wieder auf. Diese fünf Jahre in Genf ermöglichten es ihm, seine Technik zu perfektionieren und mit dem gestärkten Selbstbewusstsein nimmt er an ersten Ausstellungen teil. Seine Werke der frühen Phase sind noch stark figurativ, man mag sagen klassisch. Der aktive Austausch bei den Ausstellungen und weiterführende Studien zur kubistischen Malerei (Delaunay, Braque, Picasso) und der abstrakten Malerei des 20.Jahrhunderts (De Stael, Zao Wou Ki, Vieira Da Silva...) nehmen starken Einfluss auf seine Wahrnehmung. Sein künstlerisches Auge fängt an sich zu transformieren und mit ihm sein künstlerischer Ausdruck.

Seit zwanzig Jahren ist er auf der malerischen Suche nach Schönheit und Emotionen, während der Alain zu seinem eigenen malerischen Gestus findet: Er verzichtet auf das Messer, bleibt aber der Ölmalerei treu, die er mit mehr Leichtigkeit einsetzt und nach Transparenzen sucht.  Für ihn ist jedes Werk ein neues Abenteuer, ein wunderbarer Moment, in dem sich der Wille des Künstlers mit dem Zufall begnügen muss, in dem die Technik der Aufrichtigkeit weichen muss. Ohne direkte Botschaften oder Symbole berühren seine strahlenden und authentischen Werke das Herz. Sie sind eine Tür zu einem anderen Universum, eine Einladung zu einer inneren Reise.