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Jonas Lundh

Kunst und Musik sind die zwei unerlässlichen und voneinander untrennbaren Pfeiler in Jonas Leben. In den achtziger Jahren, fängt er zuerst als Schlagzeuger und Perkussionist sowie als unabhängiger Jazzmusiker an zu arbeiten. Schrittweise nähert er sich auch als Autodidakt der Malerei.Rasch stößt er auf die Verbindung zur Musik, deren zwei Spezifika - Harmonie und Rhythmus - die er im Geist festhält und auf die Leinwand „drucken“ will. Die "fotoreale" Reproduktion der Welt ist für ihn nicht von Interesse, stattdessen bevorzugt er den Impressionismus, um seiner erweiterten Möglichkeit willen, die Stimmung des Augenblicks einfangen zu können.
Seit ungefähr 15 Jahren nutzt er anstatt eines Pinsels, Kartonstücke von unterschiedlicher Größe. Diese alternative Technik ermöglicht ihm eine besondere Strichführung sowie Reliefform und Farbüberlappungen von verschiedenartiger Dichte. Seine Schöpfungen zeugen weniger von objektfixiertem Realismus, als von abstrakter Klarheit des Objektcharakters. Auf diese Art und Weise bietet er dem Betrachter eine größere Freiheit zur Interpretation des Werkes an. Jonas lässt auf seiner Leinwand ausgewogene Kompositionen irrealer und traumhafter Welten in warmen und weichen Farbennuancen entstehen.
Eine seiner Hauptinspirationsquellen ist das Nordlicht und eine Art süße Melancholie. Diese weckt er, wenn er sich Kindheitserinnerungen und Eindrücke vergangener Reisen wieder ins Bewusstsein ruft, bevor er sich an die Leinwand setzt. Manchmal erscheinen darauf Dinge, die zunächst wie rein abstrakte Formen wirken, wie eine Trommel und Schlägel, ein Motorrad und eine Straße oder ein Boot. In seinen Kompositionen ist die Poesie inhärent, sowohl in den Nuancen wie in der angebotenen Tonalität, als auch in der suggerierten imaginären Reise. Der Künstler lädt den Betrachter ein, die Geschichte der skizzierten Gegenstände im Zentrum des Bildes zu ergründen: Ein Boot, ein Mast, das Meer, die Schatten in der Ferne…. der Aufbruch in die Weite der Imaginationskraft.